Shakes, Möglichkeiten, Wunder
Missy Boum-BoumMissy Boum-Boum
Kickstart-Ikone mit Glitzer und Kaugummiknall
Wo sie ist, gibt es einen Funkenstoß – Rollschuhe, Kirschlacklippenstift, Glitzeroutfit und ein Kaugummi, das mit jedem Knall so wirkt, als würde sie den anderen einen kleinen Kickstart geben.
Sie führt ein Diner am Rand von Roseashen, ein Ort, der klingt wie eine Jukebox mit Eigenwillen und riecht nach frisch karamellisiertem Wagemut.
Ihre Shakes wirken wie kleine Mutproben, serviert mit einem Grinsen, das zeigt, dass sie Dich längst durchschaut hat.
Shakes, Möglichkeiten, Wunder
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Missy Boum-Boum’s – Shakes, Möglichkeiten, Wunder
Missy Boum-Boum’s – Shakes, Möglichkeiten, Wunder
Der Diner liegt leicht außerhalb.
Gerade weit genug weg,
dass Du den Lärm der Stadt nicht mehr hörst –
aber nah genug,
um jederzeit umzukehren.
Wenn Du das wirklich willst.
Du brauchst knapp sieben Minuten mit dem Auto.
Oder zwei Stunden Grübelei.
Oder einen Streit,
bei dem Du irgendwann einfach sagst:
„Ich geh nur kurz raus.“
Und dann… bist Du da.
Am Rand der Stadt,
wo die Leuchtreklame nicht blinkt,
sondern Dich zwinkernd näher winkt.
Das Schild flackert in Pink:
„Missy Boum-Boum’s – Shakes, Möglichkeiten, Wunder.“
Das Diner steht genau dort,
wo es nach Zukunft und Abenteuer riecht –
und man das Gefühl hat,
dass ab hier alles anders sein könnte.
Der Diner sieht aus,
als hätte jemand einen 60er-Jahre-Tagtraum
mit einem sarkastischen Asteroiden kollidieren lassen.
Neon blinkt,
aber nie auf derselben Frequenz.
Die Barhocker sind bonbonfarben:
Waldmeistergrün, Himbeerpink, Vanillegelb, Mintblau, Fliederlila –
wie softe Eistüten sehen sie aus.
Sie sind bequem,
doch sie quietschen beim Umdrehen,
und sie wackeln leicht,
besonders, wenn Du zu lange zögerst.
Sie kitzeln ein wenig wie Brausepulver.
Über jedem Tisch hängt ein kleines Schild:
„Wer hier sitzt, bleibt nie derselbe.“
Die Theke ist aus Chrom, blitzsauber,
und sie spiegelt die Milchstraße
und einen gigantischen Sternenhimmel –
obwohl es drinnen ist.
Es riecht nach Vanille,
nach leichtem Aufregungsschweiß,
Erdbeerparfüm
und der Art von Mut,
die meistens erst nach dem dritten Shake aufkommt.
Missy Boum-Boum ist nicht zu übersehen.
Einfach, weil sie so sehr da ist,
dass Du automatisch inne hältst.
Sie steht hinter der Theke
mit Glitzerhosen
und viel zu großen Ohrringen.
Ihre Lippen glänzen wie Kirschlack,
während ihre Katzenaugen
Dich geheimnisvoll anfunkeln.
Ihre Haare sehen aus
wie aufgeschlagene Sahne
mit Chaos und Himbeeren drin.
Natürlich trägt sie Rollschuhe –
weil Stillstand für sie ein Mythos ist.
Und weil Entscheidungen manchmal rollen müssen,
bevor sie greifen.
Ihre Rollschuhe haben Funkenschienen
und blinken in anderen Farben,
sobald Du Deine Richtung wieder erkennst.
Ihr Gürtel besteht aus wechselnden Leuchttafeln:
„Jetzt oder nie.“
„Du bist dran.“
„Extra Topping für Mut!“
Sobald Du reinkommst,
hat sie Dich schon im Blick.
Wenn sie spricht,
klingt sie schnoddrig mit Gefühl,
süß mit Haltung,
immer ein bisschen drüber –
und verdammt wach.
„Willst Du was Süßes mit Rückgrat
oder lieber was Wildes mit Sahne?“
„Oder brauchst Du einfach nur kurz jemanden,
der’s nicht albern findet,
dass Du heute abhaust
und morgen zurückkommst?“
Missy kaut regenbogenfarbene Kaugummis,
die nach Zimt schmecken,
nach „gleich passiert was“,
und nach einem verbotenen Sommerhit riechen,
den Du nicht ausstehen wolltest –
aber heimlich geliebt hast.
Der Duft ist süß,
laut
und leicht gefährlich.
Und jedes Mal,
wenn eine Blase platzt,
taucht in Deinem Kopf ein Satz auf,
den Du seit Jahren zu vermeiden versuchst.
Missy ist keine Bedienung.
Sie ist der Spiegel,
der Dir einen Drink hinstellt,
noch bevor Du weißt,
was Du brauchst.
Und wenn Du zögerst,
pustet sie eine der Kaugummiblasen vor Dich,
die platzt wie ein Countdown.
Ihre Blasen sind größer
als Deine Ausreden.
In der Ecke steht eine Jukebox,
die die Musik selbst wählt.
Manchmal „Rebel Rebel“.
Manchmal ein französisches Lied,
das Du nicht kennst,
aber liebst,
bevor es vorbei ist.
Häufig 80er Jahre Musik, die Dich zum Tanzen bringt.
Manchmal nur Stille
mit sanftem Unterton.
An der Wand hängen Fotos.
Und wenn Du nur kurz blinzelst,
glaubst Du,
Dich selbst auf einem zu sehen.
Ein verschwommener Moment.
Aber die Frisur ist mutiger.
Das Lächeln breiter.
Die Haltung ein Statement.
Über der Theke befindet sich eine Auswahl ihrer Spezial-Shakes.
Auswahl ohne Rücktrittsrecht
1. „Wag es!“ – Himbeere & Pfeffer
Prickelt, beißt, küsst Dir das Zögern aus dem Hirn.
Wird serviert mit einem Mini-Fallschirm
und einem Satz,
den Du sagen solltest,
aber nie gesagt hast.
2. „Scheiß-drauf“-Sundae mit Glitzercrunch
Knallt süß rein,
aber hat einen Nachgeschmack von endlich ich.
Wird geliefert mit einer pinken Krone,
auf der steht:
„Zu viel? Genau richtig.“
3. „Mach halt“ – der Herz-Shot
Klein, klar, unscheinbar.
Aber nach 30 Minuten zieht Dein Herz kurz heftig –
und dann bist Du unterwegs.
Ohne Ankündigung.
Ohne Gepäck.
Mit Playlist.
4. „Jetzt wird’s albern“
Bananenmilch mit Chili
und einem Trinkhalm in Form eines Fragezeichens.
Wird heiß serviert,
wenn Du zu ernst geworden bist.
Verpflichtet zu mindestens einem Lachen beim Trinken.
Missy hat heute eh für Dich gewählt
und schiebt Dir einen Shake rüber.
Rosa.
Dickflüssig.
Mit Sahnetopping,
einem schwarzen Zuckerrand
und einer kleinen roten Kirsche,
die sich aufführt
wie die Hauptdarstellerin
in einem Film,
den Du fast vergessen hättest.
„Wag es!“, murmelt sie.
So heißt der Shake.
Mit Himbeere, Chili, Vanille –
und einem Tick zu viel Pfeffer,
damit Du’s auch merkst.
Du nimmst einen Schluck.
Deine Zunge rebelliert –
zu süß,
zu scharf,
zu echt.
Aber dann
setzt er sich.
Wie eine Wahrheit
in Milch und Sirup.
Du trinkst einen weiteren Schluck.
Der Shake wird stärker.
Oder Du.
Vielleicht ist das dasselbe.
Du nimmst noch einen Schluck.
Diesmal bist Du vorbereitet.
Denkst Du.
Aber der Shake ändert die Regeln jedes Mal.
Die Himbeere bleibt –
aber plötzlich kommt ein Hauch Zitrus dazu.
Wie ein Gedanke,
der Dich prickelnd küsst.
Da ist er,
der Satz,
den Du sagen solltest,
aber nie gesagt hast.
Die Vanille wird dunkler.
Die Chili wärmer.
Und ganz hinten
ein Geschmack,
den Du nicht benennen kannst –
nur fühlen.
Vielleicht ist es Übermut.
Vielleicht Aufbruch.
Vielleicht die Ahnung,
dass Du nie wieder so tun kannst,
als wüsstest Du es nicht.
Missy sagt nichts.
Sie kaut
und lächelt.
Dann schiebt sie Dir einen Schlüssel rüber.
An einem Bändchen hängt ein Anhänger:
„Für alles,
was Du nie geplant hast –
aber jetzt dazu bereit bist.“
Draußen weht Wind über den Parkplatz.
Ein Auto hupt.
Der Mond schiebt sich schief über das Dach.
Gehst Du –
oder willst Du bleiben
und warten,
bis das Universum Dir
noch einen Shake spendiert?
Am Fenster quietscht ein Neonschild
in Form eines Herzens.
Jedes Mal, wenn jemand einen Entschluss fasst,
leuchtet es drei Sekunden auf.
Heute war es oft an.
Dann knallt die nächste Blase.
Lauter als gedacht.
Und irgendwas in Dir
sagt plötzlich:
„Ja.“
Ab 31.12. als kunstvolle PDF-Sammeledition – Dein Artefakt aus Roseashen.
Hier zum Downloaden.
Was Du in Missys Diner noch entdeckst
- Ein Kaugummiautomat, der nur dann etwas ausspuckt, wenn Du zu lange überlegst. Welche Sorte Du bekommst, entscheidet Dein Puls.
- Ein Paar Ersatz-Rollschuhe, die auf Dich warten.
Sie rollen mit Glitzereffekt los, sobald Du Dich für einen ersten Meter entscheidest. - Ein Mini-Jukebox-Chip, der bei jedem Zögern einen Song wechselt, bis Du wieder in Bewegung bist.
- Eine Dessertkarte, auf der bei Dir immer etwas anderes steht als bei den anderen.
Nur Missy weiß, warum. - Ein Schlüsselboard, an dem Missy die Gästeautos für Mutfahrten in die Zukunft bereitstellt.
- Ein Zündholzbriefchen, das nie ganz voll und nie ganz leer ist.
Die erste Flamme ist für Dich, die zweite für das, was Du vorhast. - Ein Retro-Wandtelefon, das klingelt, sobald ein neuer Richtungswechsel ansteht.
Hebst Du ab, geht es los. - Ein rosa Parkticket, gültig für spontane Kurswechsel.
Auf der Rückseite steht eine charmante Frechheit, die Missy für Dich hinterlassen hat.
Angebot des Tages?
Ein Kickstart-Shot mit Zimtrand.
Wirkt sofort.Hält bis zum nächsten „Ich weiß ja nicht …“.
Irgendwo lacht Missy, weil Du endlich hier bist.
Willkommen im Kaninchenbau. Zieh Deinen Kopf aus dem Denken und steck ihn ins Chaos.
