Magie entsteht im Mittelpunkt des Chaos.

Es gibt einen Punkt, der ist so chaotisch und roh und wild. An diesem Punkt glauben wir, nichts geht mehr, alles zerbricht. Und das stimmt auch zum Teil. Das, was vorher da war, kann nicht länger bestehen bleiben. Es gibt kein zurück mehr. Es muss sich auflösen, damit etwas Neues entstehen kann. Genau in diesem Mittelpunkt, am Höhepunkt des Chaos entsteht Magie. Magie, bei der sich alles neu zusammen setzt. Je mehr ich bereit bin, mich in das Chaos fallen zu lassen, zu zerstören, umso mehr wird die Magie sichtbar und eine neue Ordnung kann geboren werden.

Wo kannst Du Dich mehr in das Chaos stürzen, um wirklich etwas Magisches zu empfangen?

Bei jedem Bild, was ich male, gibt es diesen Punkt des Chaos. Ich bin bereit, neue Räume zu erforschen, auch wenn sie mir Angst machen und male so über meine Komfortzone hinaus. Ich male weiter, gerade wenn ich es am Anfang so schön finde, doch ich weiß, ich kann es nicht festhalten, weil das nur ein schöner Schein wäre und so sehr es auch schmerzt, ich male mich in das Unbekannte, in das Chaos hinein. Und dann stehe davor und denke, jetzt ist alles verloren, nichts geht mehr, es sieht furchtbar aus und das tut es wirklich. Doch das ist der Punkt, wenn ich dann weiter male, dann entsteht das Magische. Dann entsteht die Tiefe, die vorher im bekannten Raum nicht möglich gewesen wäre. Und das Malen ist ein Spiegel meines Lebens, des Lebens überhaupt, was wir uns kreieren.

Es gilt das Chaos zu erlauben, sich dem Chaos zu öffnen, roh, wild und dunkel. Um einen Stern gebären zu können.

Love, Sandra 

Photo by Rhiannon Stone on Pexels

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